Neue Heimat für das Aschenbrödel. DMS Schliefke führt zwei Standorte der DEFA Stiftung zusammen

    Schuh Aschenbrödel

    DMS Schliefke verlagerte zwei Standorte der DEFA Stiftung an einen neuen Sitz. Teil des Umzugsvolumens von 534 m³ war das Archiv mit unwiederbringlichen Filmunikaten aus DDR-Zeiten. Der Berliner DMS-Logistiker realisierte den Umzug reibungslos an nur zwei Einsatztagen.

    Was wäre Weihnachten ohne die alten Filmklassiker? Die alljährlich wiederkehrenden, typischen Streifen, häufig mit Kindheitserinnerungen verbunden. So wie »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« aus dem Jahr 1973 – jedes Jahr aufs Neue gezeigt.

    Der Märchenfilm über die Magd, die ihren Prinzen findet, ist ein alter »DDR-Evergreen«, der auch heute noch seinen festen Platz in den Sendeplätzen hat. Er entstand in Kooperation zwischen der DDR und der Tschechoslowakei. Auf Seiten der DDR war dabei die Deutsche Film AG (DEFA) an der Produktion beteiligt.
     

    Logo DEFAFilmisches Erbe der DDR zieht um

    Neben der Aschenputtel-Verfilmung realisierte und synchronisierte die staatliche Filmproduktionsgesellschaft der DDR mit Sitz in Potsdam-Babelsberg eine beachtliche Anzahl weiterer Filme. Doch mit der Wende endete auch die aktive Zeit der DEFA.

    So diskutierte man in den frühen 90er-Jahren den Erhalt der Werke aus 46 filmischen Jahren. Wie konnten Aschenbrödel und Hunderte weiterer Charaktere für die Zukunft bewahrt werden? Es galt einen Fundus von 700 Spiel-, 450 Kurz- und 900 Animationsfilmen sowie weit über 6.000 Synchronisationen ausländischer Filme zu sichern. 1998 gründete die Bundesrepublik Deutschland schließlich die DEFA Stiftung. In ihren Besitz gingen die Rechte aller filmischen Werke und weiteren Archivmaterials über. Aschenbrödel hatte nicht nur ihren Prinzen, sondern auch eine sichere Heimat für die nächsten Jahrzehnte gefunden.
     

    DMS Schliefke verlagert Archiv mit historischen Filmunikaten

    Doch auch Märchenfiguren ziehen mal: Ende 2017 fand der Umzug der DEFA Stiftung statt. Zwei Standorte wurden in einem einzigen, zentralen Sitz zusammengeführt. In diesem Rahmen sollte das umfangreiche Filmarchiv 1:1 an den neuen Ort der Stiftung verlegt werden. Ein Archivumzug der ganz besonderen Art, handelt es sich beim Transportgut doch um zahllose wertvolle Unikate. Ein Job für einen Spezialisten.

    Diesen fand die DEFA abermals in DMS Schliefke. Schon 2013 stellte das Spandauer Umzugsunternehmen seine Kompetenz unter Beweis, als DEFA-Material umgezogen wurde. Und auch 2017 sollte der DMS-betrieb unwiederbringliche Filmgeschichte sicher transportieren.

    Das bedeutsame Archiv war dabei nur Teil der recht umfangreichen Standortverlagerung. Mit einem Volumen von 534 m³ Umzugsgut, darunter die aufwändig zu verpackenden Archivbestände, kam einiges zusammen. Gleichzeitig wurde Altinventar der Standorte entsorgt. Da der Umzug von zwei Standorten startete und zügig über die Bühne gehen sollte, kamen 27 Mitarbeiter der Umzugsspedition zum Einsatz. Mit vier Fahrzeugen realisierte DMS Schliefke den kompletten Auftrag dann an nur zwei Einsatztagen. Der zeitliche Rahmen war eingehalten, der Transport zuverlässig realisiert, der gesamte Umzug passte perfekt.

    Man könnte fast sagen, so perfekt wie Aschenbrödels Schuh.


    Foto oben:© Geri-oc, CC BY-SA 3.0